Heinrich Schütz – „höchstpersönlich“ | Porträts eines Komponisten

Ausstellungseröffnung

Ort
Bad Köstritz
Heinrich-Schütz-Haus Heinrich-Schütz-Str. 1 07586 Bad Köstritz

Veranstalter
Heinrich-Schütz-Haus

Termine
Sa, 29.01.2022, 15:30 Uhr - So, 08.05.2022, 17:00 Uhr

Veranstaltungsart
Ausstellung

 

„Schütz – höchstpersönlich“

Ab Samstag, dem 29. Januar 2022, lädt das Heinrich Schütz-Haus Bad Köstritz zur ersten Sonderausstellung im Schütz-Jahr 2022 ein: Schütz – höchstpersönlich ist sie überschrieben. Mit den Porträts, alten und neuen, aus alter Zeit überlieferten und spät entdeckten, „richtigen“ und „gefälschten“, wahren und wohl „nur wahr geredeten“ …

Die Bandbreite ist groß! Lassen Sie sich überraschen, was es da alles zu entdecken gibt! Einen ersten ohne Porträt-Ähnlichkeit, einen jungen, spät entdeckten Heinrich, den Klassiker in Öl, nach diesem das Porträt für die Leichpredigt, und schließlich den musizierenden in der Schlosskapelle. Gerade der ist in allen Einzelheiten auf dem Touchscreen „auseinanderpflückbar“!

Doch was sagt so ein Porträt aus über Stand, Lebensumstände, die Persönlichkeit, sein Umfeld und die Ansichten einer Zeit? Diesem versucht die Ausstellung nachzugehen kombiniert mit „Höchstpersönlichem“, zum Leben und nein nicht Werk des Hausherren. Die Person „Heinrich Schütz“ steht im Mittelpunkt. Manchmal geht es da sogar fast detektivisch zu, bis man herausfand, dass DAS Porträt, DIE Entdeckung des 20. Jahrhunderts, sich doch nur als eine Fälschung entpuppte. Und der „Argumentationskampf“ ob das „Bildnis eines Musikers“ nun von Rembrandt stammt oder nicht und Heinrich Schütz darstellt oder nicht geht bei vielen wohl auch nur in die nächste Runde … Aber auch Zeitgenössisches wird zu sehen sein: Eberhard Dietzsch hat sich gleich mehrfach mit dem Köstritzer Komponisten beschäftigt, Frank Lohse hat vor einigen Jahren zwei Porträts gemalt, Gerlinde Böhnisch-Metzmacher zeigt ihn als farbig hinterlegten Scherenschnitt, Petra Beiße hat ihn aus Worten, Titeln und Noten entstehen lassen und Sven Schmitt „brütet“ gerade über seinem Schütz-Bild. Freuen Sie sich auf einen Gang durch die Jahrhunderte, beginnend am Anfang des 17. Jahrhunderts und endend in unserer Zeit … Jeder hat aus seinem Blickwinkel den gebürtigen Köstritzer „im Bilde festgehalten“, in den unterschiedlichsten Techniken und Malweisen, mit einer immer anderen Herangehensweise. Da kann jeder Besucher sich „seinen“ Heinrich aussuchen – aber mitnehmen kann er ihn nicht! Oder nur in Form von Postkarten, Eintrittskarten oder Plakaten …

Tel. 036605/2405

Fax 036605/36199

info@heinrich-schuetz-haus.de

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